Maurizio Forte fing mit Volleyball in der Grundschule an – in seiner italienischen Heimatstadt gab es neben Fußball nur Judo und Volleyball, und keiner aus seiner Klasse spielte Fußball. Nach Musik-Unterricht wechselte er zum Volleyball, „um mehr Zeit mit meinen Freunden zu verbringen". Mit 17 absolvierte er den ersten Trainerkurs des italienischen Verbandes – zweimal die Woche fuhr ihn seine Mutter 20 Kilometer nach Modena, 21 bis 23 Uhr Unterricht, am nächsten Morgen regulär zur Schule. Im Palapanini, dem „Tempel des Volleyballs". Bis 2023 war Volleyball in Italien kein wirklich professioneller Sport – kleine Gehälter, viel Leidenschaft.
Trainer-Stationen in Modena, Bologna und Mailand, danach drei Saisons bei 4 Torri Pallavolo Ferrara in der italienischen Serie A2 (2020–23). Den Kontakt zum SV Warnemünde knüpfte er beim Cornacchia World Cup in Pordenone – Europas wichtigstem Jugend-Turnier für Vereins- und Nationalmannschaften – über Nationaltrainer Dominic von Känel. Nach dem Vorstellungsgespräch 2023 in Warnemünde entschied sich der Verein für ihn.
Saison 26/27 ist seine 4. an der Ostsee. Aufstieg 24/25 vollzogen, jetzt heißt das Ziel: in der Liga bleiben, junge talentierte Spieler entwickeln. Privat liebt er die Promenade des Ostseebads, die Straßen der Rostocker Altstadt, die frische Luft (seine italienische Heimat-Region ist Fabrik-Land) und die alten Reetdächer rund um Rostock. Die Ostsee ist „für italienische Verhältnisse doch etwas zu kalt (lacht)".
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