Dritte Liga – Volleyballmänner des SV Warnemünde mit 3:2 in Berlin

BERLIN „Wir gewinnen beim Berliner VV das Spiel mit 3:2 und stehen am Ende ohne Medaille da“, klingt etwas Enttäuschung bei SVW-Trainer Christian Hinze trotz des Erreichens des vierten Platzes als Minimalziel in der Meisterschaft 2013/2014 mit. Die Männer des SV Warnemünde spielten zunächst unerwartet stark beim Berliner VV auf und dominierten mit 25:21 und 25:16 die ersten beiden Sätze sehr klar. Die Aufschläge kamen gut, die Annahmen funktionierten, um Druck für die eigenen Angriffe aufzubauen und die besonders die starke Blockarbeit brachte Punkte.

Die Volleyballer des SV Warnemünde fahren am Sonnabend, 15. März, zu ihrem letzten Spiel in dieser Dritt-Liga-Saison nach Berlin. Der Berliner VV empfängt die Warnemünder zu einem kleinen „Endspiel“: „Mit einem Blick auf die Tabelle ist leicht zu erkennen, dass das letzte Spiel für den VfL Pinneberg, den BVV und uns ein echtes Finale wird“, erklärt SVW-Kapitän Konrad Jagusch.

Spielbericht aus Spielersicht - heute: Ole Ernst (Zuspieler)

Eigentlich hätte man alles relativ gelassen angehen können. Die Saison läuft für uns nicht schlecht. Man kann mithalten und gelegentlich auch dominieren. Dass es Samstagabend in der Schöneichener Spielstätte keine leichte Angelegenheit wird, darüber war man sich geschlossen einig. Es herrschte kein Druck. Warum auch? Schöneiche ist ungeschlagen an der Tabellenspitze und scheut sich nicht, die meisten ihrer Gegner mit einem freundlichen 3:0 zu verabschieden.

SCHÖNEICHE „Diese übermächtige Mannschaft gehört einfach nicht in die dritte Liga. Sie haut alles weg“, war Trainer Christian Hinze nach dem glatten 0:3 (8:25, 20:25, 17:25) der Volleyballmänner des SV Warnemünde beim ungeschlagenen Spitzenreiter TSGL Schönewalde etwas frustriert. „Es ist Käse, wenn man vorn vornherein mit einer Klatsche rechnet und nichts dagegen machen kann. Nicht auswärts und auch nicht in eigener Halle.“

Die Volleyballer des SV Warnemünde stellen sich an diesem Wochenende der wohl schwersten Auswärtsfahrt dieser Dritt-Liga-Saison. Am 8. März fährt das Team in die Nähe Berlins zum Ligaprimus. Die TSGL Schöneiche stieg in der vergangenen Saison aus monetären Gründen aus der 2. Bundesliga ab und verfolgt in dieser Saison das klare Ziel des direkten Wiederaufstiegs. Mit zwölf Siegen in zwölf Spielen haben sie sich bereits uneinholbar an der Tabellenspitze festgesetzt. Die letzten beiden Spiele der Saison sollten für die Schöneichener also nur noch Ergebniskosmetik sein, um die weiße Gewinn-Weste zu wahren.

Am vergangenen Wochenende (21./23. Februar) waren auch unsere jungen Talente wieder gefordert. Am Sonnabend ging es für die Jungspunte nach Greifswald zur Landesmeisterschaft der unter 18-Jährigen. Mit nur einer Niederlage im Finale gegen das Landesleistungszentrum aus Schwerin machten die Jungs die Qualifikation für die Norddeutsche Meisterschaft dingfest.

Dritte Liga: Warnemünder Volleyballmänner beim TKC Wriezen

WRIEZEN. Beim Tabellenzweiten TKC Wriezen sprach man im Vorfeld der Drittliga-Partie von der Überraschungsmannschaft SV Warnemünde, war aber davon überzeugt, den bisherigen Siegen gegen die Ostseestädter einen weiteren hinzufügen zu können. Doch diesmal drehten die Volleyballmänner des SVW den Spieß um und überraschten die Hausherren wirklich. In der Wriezener Turnhalle am Schützenplatz gewannen das Team von SVW-Trainer Christian Hinze im Tiebreak knapp mit 3:2 (25:17, 25:14, 22:25, 25:23, 15:10). Nach 102 Spielminuten feierten die Gäste aus dem Norden ausgiebig den unerwarteten Erfolg.

Volleyballer verabschieden sich mit einem 3:2 über den VfL Pinneberg vorläufig von ihren Fans / Jetzt noch drei Auswärtsspiele zu bestreiten

ROSTOCK Nach einem erneuten 3:2 (23:25, 25:21, 25:22, 13:25, 15:12) über den VfL Pinneberg im letzten Heimspiel der Saison in der 3. Liga Nord wurden die Volleyballer des SV Warnemünde von gut 200 Zuschauern in der Ospa- Arena gefeiert wie ein Meister. „Schade, dass es vorerst die letzte Partie zu Hause war. Diese Stimmung macht Lust auf mehr, zumal sich beide Teams einen tollen Kampf auf Augenhöhe boten“, so SVW-Pressesprecherin Silke Schulz. Trainer Christian Hinze war nicht unzu- frieden, wenn ihn auch der Verlust eines der drei möglichen Zähler durch den Sieger im Tiebreak etwas wurmte. Das Meisterschafts-Ziel der Ostseestädter, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und im Mittelfeld anzukommen, ist jedenfalls erst einmal erreicht.

Warnemünder Volleyball-Teams in der dritten Liga

ROSTOCK Für die beiden Volleyball-Teams des SV Warnemünde stehen am Wochenende Heimspiele in der dritten Liga Nord auf dem Plan. Dabei marschieren allerdings die Männer und Frauen diesmal wieder getrennt. Den Anfang machen am Sonnabend die SVW-Männer, sie sind mit 16 Punkten aus 10 Spielen Tabellendritter, die ab 19.30 Uhr in der OSPA Arena den VfL Pinneberg (13 Punkte/6.) erwarten. SVW-Trainer Christian Hinze ist vor dieser Partie recht optimistisch: „Wenn wir am Samstag in der Besetzung und mit der Leistung vom Siegspiel in Norderstedt auflaufen können, dann müsste eigentlich wie beim 3:1 im Hinspiel wieder ein voller Erfolg möglich sein.“

Volleyball: SVW gewinnt im Tiebreak in Norderstedt / Letztes Heimspiel am 8. Februar

Am vergangenen Sonnabend begaben die Warnemünder Volleyballer sich auf Aufwärtstour zum 1. VC Norderstedt. Gestaltete sich das Hinspiel eher hitzig und als Kartenfestival, sahen die Zuschauer am Wochenende ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel, bei dem die sportliche Leistung voll und ganz im Vordergrund standen. Die Warnemünder konnten die Partie wie im Hinspiel über die lange Distanz für sich entscheiden und gewannen in fünf Sätzen 3:2 (24:26, 25:21, 25:18, 18:25, 15:8).

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